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Comenius-Projekt führt unsere Schüler nach Polen
Im Rahmen eines Comenius-Programms ging für 6 unserer Schüler und 4 Betreuer die Reise nach Polen. Gemeinsam mit einem lettischen Kindergarten sowie einer englischen und einer polnischen Schule beteiligen sie sich seit 2 Jahren am Projekt „Europas Wiesen“. Diesmal waren sie in der Partnerschule in Liszki zu Gast, einem kleinen Ort in der Nähe von Krakau. „Wir haben uns mit unseren Projektpartnern bereits in England und Litauen getroffen und durften sie auch schon in Königsbrunn begrüßen“, so Dr. Renate Menges, Konrektorin unserer Schule und Initiatorin des Projekts.
Drei Pädagogen und ein Physiotherapeut unseres Hauses begleiteten die Schüler auf ihrer 5-tägigen Reise. Wie bereits bei früheren Projekttreffen stand auch diesmal die Arbeit rund um das Thema „Europas Wiesen“ im Mittelpunkt: Samen und Knollen deutscher Wiesensamen wurden auf polnischem Boden ausgesät, ein Wiesenfest wurde gefeiert und Blumenkränze geflochten, die einem alten Brauch entsprechend mit den besten Wünschen in die Weichsel geworfen wurden. Und auch zukünftig hat man noch viel vor, im Rahmen des Comenius-Projektes: So sollen den Schülern Pflanzenbestimmungsmethoden nahe gebracht, Patenschaften für Naturschutzprojekte vorangetrieben werden und Heil- und Gewürzkräuter für den Verkauf auf den heimischen Weihnachtsmärkten gesammelt werden.
„Für uns ist es wichtig, voneinander zu lernen, denn dieses Projekt steht für interkulturelles Lernen“, erläutert Dr. Renate Menges den Kerngedanken der Aktion. „Comenius“, das gemeinschaftliche Programm der EU im Bereich der allgemeinen Schulbildung unterstützt Schulpartnerschaften und Schulbildungsnetze. Ziel ist es, das Lernen im multikulturellen Umfeld zu fördern und benachteiligte Gruppen zu unterstützen.
Das gemeinsame Arbeiten und Erleben von behinderten und nicht behinderten Schülern sind zentrale Elemente solcher Treffen. Deshalb verwunderte es nicht, dass die Freundschaften mit den Projektpartnern von unseren Schülern als besonders bereichernd empfunden werden. „Das internationale Treiben und Sprachengewirr hat bei unseren Treffen stets einen besonderen Charme“, bringt es Walter, Schüler der 8/9 a auf den Punkt.