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Mitglieder des Fritz-Felsenstein-Haus e.V. ziehen positive Bilanz ihrer Vereinstätigkeit

Mitglieder

Königsbrunn, 18. April 2008. Die Mitglieder unseres privaten Trägervereins Fritz-Felsenstein-Haus e.V. haben auf ihrer ordentlichen Jahresversammlung eine positive Bilanz aus der Arbeit des vergangenen Jahres gezogen. Der Verein wurde vor vier Jahrzehnten gegründet, um eine bessere Förderung schulpflichtiger Kinder mit Handicap zu gewährleisten. Heute zählt er rund 200 Mitglieder. Auf der Veranstaltung wurden acht langjährige Mitglieder für ihre Verdienste geehrt, darunter auch der Gründer der Einrichtung Dr. Horst Matthäus sowie Editha Felsenstein, die Witwe des Namensgebers.

Sängerin Ute Kaiser
Das musikalische Programm gestaltete die Erdinger Sängerin Ute Kaiser gemeinsam mit dem Gitarristen Reimo Oberth. Die Künstlerin ist selbst Rollifahrerin und schreibt ihre mit einfühlsamer Stimme vorgetragenen Popsongs und Gospellieder selbst. „Eine bemerkenswerte Frau, die ihre besondere Begabung ungeachtet ihrer Lebenssituation selbstbewusst zum Beruf gemacht hat“, so ein Teilnehmer der Veranstaltung.

Vorstandsarbeit ist unentbehrlich
Der Vorstand des Fritz-Felsenstein-Haus e.V. begleitet die Arbeit der FFH-Geschäftsführung auf vielfältige Weise. Vor allem für die seit Jahren immer wieder notwendigen Sanierungsmaßnahmen leistet der Vorstand durch gezielte Fundraising-Aktivitäten kompetente Unterstützung.

Mit den Vorstandswahlen 2007 wurden die beiden seit Jahren engagiert tätigen Vereinsvorsitzenden Werner Alig (1. Vorsitzender) und Franz Reiter (2. Vorsitzender) in ihrem Ehrenamt bestätigt. Gleichzeitig wechselten mit Gerda Dörsch und Peter Stritzl zwei neue Köpfe in den Vorstand. Der Bericht des Geschäftsführers Gert Stephan über die Aktivitäten des vergangenen Jahres zeigten einmal mehr, wo die Schwerpunkte des Kompetenzzentrums für Menschen mit Körperbehinderungen liegen: Im vergangenen Sommer wurden die Modernisierungsmaßnahmen für die Förderstätte in Angriff genommen, gleichzeitig ist das Förderkonzept des Kompetenzzentrums weiterentwickelt worden. Konkrete Ergebnisse können in den kommenden Monaten vorgestellt werden. Die anwesenden Mitglieder sprachen sich für die Entlastung des Vorstands und des Geschäftsführers aus.

Knappe Kassen
Einen sorgenvollen Blick in die Zukunft wagte die Geschäftsführung hinsichtlich der kürzlich beschlossenen Tariferhöhung im öffentlichen Dienst. Dies wird die Situation der knappen Kassen in Einrichtungen wie dem Fritz-Felsenstein-Haus verschärfen. „Ähnlich wie in kommunalen Krankenhäusern stagniert auch bei uns die Erstattung der Betreuungskosten, während wir gleichzeitig eine deutliche Steigerung der Personalkosten verzeichnen“, so Gert Stephan.